Diskussion

• Do 24 11 2022 •
On Violence #4 Daniel Loick & Vanessa Eileen Thompson


mit ARMIN (copwatch_ffm), MUHAMMAD AL-KASHEF (Abolish Frontex), SARAH (Women in Exile), VINCENT BABABOUTILABO (Ihr Seid Keine Sicherheit)
Moderation: DANIEL LOICK

Englisch mit deutscher Simultanübersetzung:

Deutsch mit englischer Simultanübersetzung:

„Abolitionismus“ bezeichnet eine theoretische, politische und soziale Bewegung, die sich für die Überwindung staatlicher Ge­waltinstitutionen wie Gefängnis und Polizei einsetzt. Die Geschichte der Gewalt in modernen Gesellschaften ist schließlich untrennbar mit der Frage des staatlichen Gewaltmonopols verbunden.

In On Violence #4 kommen zentrale abolitionistische Initiativen aus Deutschland zusammen, die ausgehend von dem, von Vanessa E. Thompson und Daniel Loick, herausgegebenen Reader "Abolitionismus" (Suhrkamp), über die Forderung nach Abschaffung dieses Gewaltmonopols sprechen: „Copwatch_ffm“, „Abolish Frontex“, „Women in Exile“ und „Ihr Seid Keine Sicherheit“ diskutieren, in der Tradition der Kämpfe gegen die Versklavung Schwarzer Menschen, über die rassistische Geschichte staatlicher Gewaltapparate und ihre Verschränkung mit Formen kapitalistischer Ausbeutung und patriarchaler Unterdrückung.

Das Format der Reihe On Violence ist dreigeteilt: Der Online-Vortrag von Daniel Loick & Vanessa Eileen Thompson ist ab dem 17 11 2022 hier abrufbar. Daran anschließend wird der Vortrag in einer Live-Veranstaltung am 24 11 2022 vor Publikum im HAU1 diskutiert. Den Livestream sowie daran anschließend die Aufzeichnung zur Veranstaltung, finden Sie ab dem 24 11 2022, 19:00 Uhr an dieser Stelle. Den Abschluss von On Violence #4 mit Daniel Loick & Vanessa Eileen bildet die Veröffentlichung des Vortrags in Buchform.

24 11 2022 / 19:00
HAU Hebbel am Ufer Berlin & Online
In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Tickets via hebbel-am-ufer.de, Kostenloser Livestream via adkdw.org und hau4.de adkdw.org & hau4.de

Eine Kooperation von HAU Hebbel am Ufer und Akademie der Künste der Welt (ADKDW). Gefördert durch: Bündnis internationaler Produktionshäuser aus Mitteln der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien.